Wochenspruch 32 aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
32.
Ich fühle fruchtend eigne Kraft
Sich stärkend mich der Welt verleihn
Mein Eigenwesen fühl ich kraftend
Zur Klarheit sich zuwenden
Im Lebensschicksalsweben.
32.
Ich fühle fruchtend eigne Kraft
Sich stärkend mich der Welt verleihn
Mein Eigenwesen fühl ich kraftend
Zur Klarheit sich zuwenden
Im Lebensschicksalsweben.
31.
Das Licht aus Geistestiefen
Nach außen strebt es sonnenhaft
Es wird zur Lebenswillenskraft
Und leuchtet in der Sinne Dumpfheit
Um Kräfte zu entbinden
Die Schaffensmächte aus Seelentrieben
Im Menschenwerke reifen lassen.
30.
Es sprießen mir im Seelensonnenlicht
Des Denkens reife Früchte
In Selbstbewußtseins Sicherheit
Verwandelt alles Fühlen sich
Empfinden kann ich freudevoll
Des Herbstes Geisterwachen
Der Winter wird in mir
Den Seelensommer wecken.
29.
Sich selbst des Denkens Leuchten
Im Innern kraftvoll zu entfachen
Erlebtes sinnvoll deutend
Aus Weltengeistes Kräftequell
Ist mir nun Sommererbe
Ist Herbstesruhe und auch Winterhoffnung.
28.
Ich kann im Innern neu belebt
Erfühlen eignen Wesens Weiten
Und krafterfüllt Gedankenstrahlen
Aus Seelensonnenmacht
Den Lebensrätseln lösend spenden
Erfüllung manchem Wunsche leihen
Dem Hoffnung schon die Schwingen lähmte.
27.
In meines Wesens Tiefen dringen
Erregt ein ahnungsvolles Sehnen
Das ich mich selbstbetrachtend finde
Als Sommersonnengabe die als Keim
In Herbstesstimmung wärmend lebt
Als meiner Seele Kräftetrieb.
26.
Natur, dein mütterliches Sein
Ich trage es in meinem Willenswesen
Und meines Willens Feuermacht
Sie stählet meines Geistes Triebe
Dass sie gebären Selbstgefühl,
Zu tragen mich in mir.
25.
Ich darf nun mir gehören
Und leuchtend breiten Innenlicht
In Raumes- und in Zeitenfinsternis.
Zum Schlafe drängt natürlich Wesen
Der Seele Tiefen sollen wachen
Und wachend tragen Sonnengluten
In kalte Winterfluten.
24.
Sich selbst erschaffend stets
Wird Seelensein sich selbst gewahr
Der Weltengeist er strebet fort
In Selbsterkenntnis neu belebt
Und schafft aus Seelenfinsternis
Des Selbstsinns Willensfrucht.
23.
Es dämpfet herbstlich sich
Der Sinne Reizesstreben
In Lichtesoffenbarung mischen
Der Nebel dumpfe Schleier sich
Ich selber schau in Raumesweiten
Des Herbstes Winterschlaf
Der Sommer hat an mich
Sich selber hingegeben.